Monthly Archives: August 2014

2014-08-18 Monday Carleton-sur-mer, QC to Houlton, Maine

 

The mechanic @ 06:15 with a Quad pulled the Van into the garage. Less than an hour later we heard the Van being driven back to our trailer. The mechanic told us that it looks like an O-ring or two in the high pressure oil pump is leaking. When the oil is cold and stiff in the morning it does not leak as much and enough pressure can build up to start, whereas when the oil is hot, not enough pressure is there to start. He could not repair it, as he was not a diesel mechanic and the garage was only a general kind of. He recommended that we drive to the next Ford dealer who is located in Campbelton, New Brunswick about 140 km around the bay of Chaleurs. Naturally, the Van’s engine better not be shut off.

 

We hooked up again and drove to Campbellton, where we stopped @ the harbor. There we considered the fact, that we may have a language problem with the dealer and that the mechanic and his boss did express doubts about the ability of that dealership. We decided that it was probably better to try to go back to the states for this repair, Houlton, Maine being the first significant town in this part of the US.

Campbellton to Grand Falls, NB was a 2-lane, bumpy and winding road through the sparsely populated coniferous woods with lots of uphill and downhills, going perpendicular across the Appalachian ridges.

Grand Falls to Houlton was a delight on the Trans Canada Highway and then I-95.

 

YorksofHoulton is the local Ford dealer. We found a real nice CG 2 miles from there – MyBrothersPlace CG – and unhitched, went back to the Ford dealership.

The Service person told us that they would only be able to work on the Van starting Monday 25th. This being our only choice we decided to stay in the CG for a week and see what happened with the Van.

 

GC owner is a German and the place is spotless, nice mature trees, little ponds, walking in the woods paths on this 100 acre property and plenty sunshine with temps in the mid-seventies.

Deutsch:

Nach einer nicht ganz ruhigen Nacht kommt dann endlich der Monteur. Er meint, dass irgend etwas an der Einspritzpumpe nicht in Ordnung ist. Er kann das aber nicht reparieren, das muss in einer Ford/Werkstatt erledigt werden. Er bringt den Van irgendwie zum Laufen, aber wir duerfen ihn auf gar keinen Fall abstellen, dann ist Sense. In Campbellton ist ein Ford-Dealer. Aber …… die sprechen alle franz., dass ist Rudi alles zu unsicher. Also wird die Notbremse gezogen. Wir beschliessen gemeinsam, dass wir die Kueste von New Brunswick und Nova-Scota ganz weglassen. Auf einer Strasse durch das Innenland von NB fahren wir direkt ohne Stopp vom Motor nach Maine USA. Hier ist sich Rudi sicher, dass unser Van irgendwie repariert werden kann. An der Grenze Canada-USA will der amerik. Grenzbeamte unbedingt, dass der Motor waehrend der Kontrolle abgestellt wird. Rudi kann ihn ueberzeugen, dass dies nicht geht.

In Holton der naechsten groesseren Stadt in USA finden wir einen Ford-Dealer. Der ist bereit den Van zu reparieren, aber …… erst am Montag, den 25. August. Es sei eine groessere Reperatur, er koenne es nicht frueher machen, Da kann man nichts machen, nur in Geduld fassen.

 

Wir finden ganz in der Naehe einen wunderschoenen Campground, fast ein Park, mit alten Baeumen, Teich usw. Wir haben auch alle Anschluesse, also beschliessen wir hier zu bleiben. Es bleibt ja auch nicht viel anderes uebrig. Wir werden uns die Tage bis wir unseren Van zurueckbekommen einen Mietwagen nehmen. Wir wollen die naehere Umgebung ansehen. Wir sind trotz verkuerztem Aufenthalt in Canada gluecklich und zufrieden ueber unsere bisherige Reise. Es haette ja auch alles viel schlimmer kommen koennen. Fazit der Sache: Mach das Beste daraus!!!!! So haben wir auch mehr Zeit fuer die Ost- bzw. Atlantikkueste von USA. Also das ist doch auch ein Vorteil.

 

Noch ein kleiner Nachtrag:

Wir sind durch New Brunswick auf einer Strasse ueber die Appalachian-Range gefahren. Dies ist ein Mittelgebirgszug, der vom Sueden von Georgia bis nach der Halbinsel Gaspesie reicht, deren Endklippe “End of the World” auch das Ende des Gebirgszuges ist.

 

Zu unserem Campground “ My Brothers Place” ist noch folgendes hinzuzufuegen:

Der Besitzer ist ein Deutscher, er stammt aus Noerdlingen, ist 1960 in die USA eingewandert.

Spricht aber noch hervorragend deutsch. Der Campground ist ca. 15 Acres (1 Acre = 4000 qm) also 6,5 Hektar gross. Sein ganzes Gelaende sind ca. 115 Acres. Frueher wurden hier Kartoffeln angebaut. Maine ist ein gutes Kartoffelland. Jetzt sind diese Felder verwildert und voller Goldrute, ein Meer in Gold bei Sonnenschein. Ausserdem gibt es in Maine unendlich viel Wald, das Holz findet Verwendung in der Papierindustrie und in der Holzverarbeitung.

 

Vom Besitzer sind viele Trails oder Wege durch den verwilderten Teil angelegt, man kann wirklich sehr gut laufen, man ist voellig alleine. Mache ich z.Zt. Jeden Morgen vor oder nach dem Yoga.

 

 

2014-08-17 Sunday; Hopetown to Carleton

Left CG Les etoiles @ 09:20 just ahead of a big rain shower. PH 132 winds its way along the south shore of the Bay de Chaleurs in a mostly westerly direction. 2-lanes with the occasional passing lane, mildly hilly and on a Sunday morning with very sparse traffic. The van is purring along nicely, the trailer in back barely noticeable. @ 11:15 after about 55 miles of travel we pull into a PetrolCanada gas station in Carleton to get some diesel. 70 liters for 103 CDN equals 4.95 USD/gallon. Then the fickle finger of fate appeared in my face: The engine did not start, even so it turned over briskly. There were no codes indicated on the scanning tool. I checked various things under the hood, all seemed to be in good order.

NO GO!

We were blocking one side of the station and could not move. The nice station attendant Lady was very patient, but I finally had to ask her to call a wrecker.   A big International tilt-flatbed truck came fairly quick and we unhitched the trailer, The truck took the Van on the bed and hitched the trailer in the rear. In the mean time the lady boss of the wrecker came and we all went about a mile up the road to the wrecker’s garage. We are now sitting beside a meadow in the rear of the garage and even have electricity to the trailer. The Diesel mechanic is supposed to arrive Monday morning @ 06:00.   A Metro supermarket and a Restaurant are within shouting distance and we have a nice view of Mont Saint Joseph.

Deutsch:

Gegen 9.40 Uhr fahren wir bei 18 Grad Lufttemp. In Richung New Brunswick. Alles ist ok. Das Wetter ist durchwachsen, Sonne-Wolken-Wind.

Von Paspebiac geht es ueber Bonaventura, Caplan nach Carleton-sur-Mer. Suedkueste der Gaspe mit der Baie-des-Chaleurs. Wir tanken in Carleton-sur-Mer. Doch jetzt kommt der Schreck: Der Van springt nicht mehr an. Rudi versucht alles, ohne Erfolg. Wir sind ratlos. Wir blockieren die Tankstelle mit Van und Trailer, alles an der Durchgangsstrasse am Sonntag kurz vor Mittag. Mit Hilfe von der Tankstelle kann Rudi einen Abschleppdienst anrufen. Der kommt dann auch ziemlich schnell. Natuerlich koennen die beiden jungen Maenner kaum ein Wort englisch. Das macht alles sehr schwierig. Sie nehmen den Van an den Haken und den Trailer ins Schlepp. Mit der Chefin vom Abschleppdienst fahren wir dann in deren Firma. Sie haben eine Garage d.h. Rep./Werkstatt. Der Monteur kommt aber erst am Montag gegen 6 Uhr. Wir koennen aber mit dem Trailer auf dem Werksgelaende stehen, bekommen sogar Strom. Wir sind beide etwas durch den Wind. Was wird jetzt??????

 

2014-08-16 Hopetown Les etoiles CG

Samstag, 16. August 2014

 

Es ist am Morgen nebelig und truebe, aber nicht so kalt. Trotzdem wollen wir noch bleiben, so koennen wir unseren Blog wieder auf den aktuellen Stand bringen und und. Rudi muss auch einiges wieder in Ordnung bringen nach der unruhigen Fahrt nach Perce. U.a. Ist unsere Microwelle nicht mehr ganz fest in ihrer Verankerung. So koennen wir auch Propangas und im IGA-Mark einkaufen. Aber die Preise in Canada sind ganz schoen hoch. Hierzu faellt mir gerade noch etwas ein. Die Ortschaften sind alle ziemlich an den Strassen angelegt. Noch nie haben wir so viele Verkaufsschilder fuer Haeuser in allen Groessen und Ausfuehrungen gesehen. Das war und ist auf der gesamten Halbinsel Gaspesie so.

Nach unserer Einkaufsfahrt in den Ort kam die Sonne wieder raus und wir waren auf dem Campround unterwegs und haben fast 1 Stunde in der Sonne gesessen. Fuer heute gibt es nichts mehr zu berichten. Rudi wird langsam hungrig, mal sehen, ob ich etwas finde damit er zufrieden ist. Spass – wir haben damit kein Problem. Morgen wollen wir weiter ueber die Grenze Provinz Quebec – Provinz New Brunswick. Also bis morgen!!! Weiss aber noch nicht, ob wir wieder Internet haben.

 

Noch etwas in eigener Sache: Schreibfehler o.aehnlich sind unvermeidbar, also Nachsicht!

2014-08-15 Les etoiles CG Hopetown

Freitag, 15. August 2014

Nach einer sehr unruhigen und stuermischen Nacht beschliessen wir noch einen Tag zu bleiben. So koennen wir E-Mails lesen und schreiben und das Neueste aus der Welt erfahren. Am Nachmittag gibt es grosse Waesche, war mal wieder noetig. Das Wetter ist und bleibt schlecht, also noch einen Tag anhaengen. Ueber Skype koennen wir sogar einige wichtige Telefonate erledigen. Sonst nichts von Bedeutung ausser: So einen liebevoll angelegten, gepflegten und sauberen Campground haben wir schon lange nicht mehr erlebt. Macht Spass hier zu sein.

 

2014-08-14 Forillon to Hopetown

Donnerstag 14. August 2014

Der Himmel ist bedeckt und es nieselt etwas ab und zu. Wir fahren nach dem Fruehstueck in Richtung Perce auf der Sued-Ostseite der Halbinsel Gaspesie. Die Strasse ist wieder z.T. Steil und auch sehr uneben, ab und zu schlingert unser Gespann ganz schoen. Die Bescherung sehen wir spaeter. In Perce wollten wir eigentlich bleiben, dort gibt es den Roch Perce ein Monolit mit Loch in der Mitte, den man bei Ebbe zu Fuss ereichen kann. Ausserdem die Vogelinsel Bonventura, da faehrt ein Schiff rueber. Aber dieser Ort (Rudi war schon mal da) ist so voller Touristen, das man keinen Parkplatz finden kann. Die Leute laufen auf der Strasse. Nichts fuer uns, also weiter. Wir fahren also weiter an der Suedseite an der Baie-des-Chaleurs entlang. Man kann viele wunderschoene kleine und grosse Haeuser bewundern. Mittlerweile ist der Himmel immer dunkler geworden, es regnet und der Wind ist auch ziemlich stark. In Hope Town finden wir einen sehr schoenen Campground, Les Etoiles. Wir bekommen einen Standplatz ca. 70 m vom Wasser entfernt ohne jeden Nachbarn. Sehr schoen. Wir haben Internet, Strom, Wasser und Abwasseranschluss, also alles vom Feinsten. Wir bleiben. Zwischenzeitlich regnet es stark und es ist starker Wind. Es gibt keinen Strand, sondern eine Art Steilkueste mit grossen roten Felsen. Die Wellen kommen jetzt mit Donner und Getoese ans Ufer. Trotz schlechtem Wetter, auch die Vorhersage ist nicht gut, gefaellt es uns gut. Nach dem Abendessen (Nudeln mit Hackfleisch-Sosse) koennen wir uns Dank gutem Internets sogar 2 Krimis aus Deutschland SOKO Leipzig ansehen.

2014-08-13 Forillon NP

Mittwoch, 13. August 2014

Das Wetter ist gut, einige Wolken, aber die Sonne ist warm. Wir bleiben zum Relaxen am Campground und geniessen ganz einfach das Faulsein mit Lesen, Doesen und Reden. Muss auch mal sein. Ich habe gegen Abend dann noch eine Begegnung mit einem Woodchuck in deutsch Riesen-Waldmurmeltier. Ca. 50 cm lang, 40 cm hoch und 15-20 kg schwer. Dunkelbraunes Fell mit hellen Grannen. Noch nie vorher gesehen.

Am Abend Essen in der Natur mit einem langen Lagerfeuer zum Abschied. Denn morgen geht es weiter. Heraus aus dem NP mit seiner herrlichen Natur und Ruhe.

 

2014-08-12 Forillon NP

Dienstag, 12. August 2014

 

Wie gehabt Yoga und dann Fruehstueck in der Natur mit “Heuler-Konzert. Das Wetter war wunderbar, strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Wir hatten uns die Wanderung zur Spitze der Gaspesie-

Halbinsel zum sog. Landsend oder Point of the World vorgenommen. Vom Parkplatz bis zur Spitze ca. 4 km, also hin und zurueck 8 km. Z.T. Steil, durch Wald und auch mit Blick auf den Golf St. Lawence.

Oben gibt es einen alten Leuchtturm und man hat einen Rundum-Blick First-Class. Ich muss hier fuer mich sagen, so etwas Schoenes in der Natur habe ich noch nie gesehen. Umwerfend. Wir haben von hier oben 2 Wale im Wasser der Bay gesehen. Ich bin dann noch alleine bis zu einer Aussichtskanzel gegangen, ziemlich steil. Das Ganze muss man sich als eine Klippe sehr steil zum Wasser abfallend vorstellen. Nach einer Vesper-Pause aus dem Rucksack sind wir auf dem etwas schwierigeren Weg “Les Graves” direkt an der Steilkueste zurueckgegangen. Etwas muede, aber total gluecklich sind wir auf unserem Campground angekommen. Am Abend gab es dann noch ein Lagerfeuer.

Noch ei ne Anmerkung: Auf dem Rueckweg haben wir einige Mal die Losung von Schwarzbaeren gefunden. U.a. Gibt es hier noch Bobcat, Cougar (Puma oder Bergloewe), Coyoten, Biber, Moos oder Elch, Rotfuchs, Luchs, Stachelschwein, amerik. Mink (Nerz), Hermelin und Woodchuck.

 

2014-08-11 Forillon NP

Montagm 11. August 2014

 

Nach einer ruhigen Nacht im Wald, ohne Geraeusche von Autos ect. Stehe ich gegen 6.oo Uhr und mache meine Yoga-Uebungen an der frischen Luft. Dabei hoere ich ein seltsames Geheule. Aehnlich von einem Wolf. Es sind aber Harber-Seals, also Seehunde. Wahrscheinlich die jungen Tiere (Heuler) die Elterntiere sind beim Fischfang draussen. Sie leben in einer Bucht unterhalb von Klippen, die aber von Menschen, in diesem Falle Touristen, nicht behelligt werden koennen. Man kommt nicht an die Bucht, nur das Heulen jeden Morgen ca. Vom 6-8 Uhr.

Anschliessend Duschen im Sanit.-Gebaeude sehr sauber und gut. Das Fruehstueck mit Rudi natuerlich im Freien. Da wir keinen Strom haben gibt es mal wieder Kaffee mit Handfilter. Es scheint die Sonne und es ist warm. Gegen 9 Uhr fahren wir mit Van auf Erkundung der naeheren und weiteren Umgebung. Zuerst zum Cap Gaspesie soweit die Fahrstrasse geht, dann zur Anse-Aux-Amerindiens, hier sind viele Gannets sog. Basstoelpel. Herrliche Voegel weiss mit schwarzen Fluegelspitzen. Sie segeln auf der Luft. Ein wunderschoener Anblick. Aber auch viele Moewen und viele Kormorane. Dann zur Anse-St.Georg-Aux-Blanchette. Hier sind einige alte Haeuser mit Inventar ect. Zu besichtigen. Man bekommt Erklaerungen von jungen Studenten, wie ueberall im NP, ueber die alten Bewohner. Sehr informativ und gut.

 

 

Zu dem Komplex “Nationalpark Forillon” moechte ich noch folgendes schreiben:

 

In den 1950er Jahren wurde v on der Erstellung dieses NP in der Regierung Canadas gesprochen und auch geplant. Aber …… das Land war besiedelt von Fischern, Farmern ect. Di ese mussten also irgendwie ungesiedelt werden. Dies konnte jedoch nur in in Form einer Zwangsenteignung erfolgen.

Die Regierung in Ottawa beauftragte das Gouverment von Quebec diese durchzufuehren. Doch dieses Gouverment widerum beauftragte ein privates Unternehmen mit dieser unangenehmen Arbeit. Die Grundbesitzer wurden lt. Den vorliegenden Unterlagen von diesem Unternehmen total ueber den Tisch gezogen und erhielten eine deutlich niedere Entschaedigung. Nach Enteigung wurde der NP Forillon ca. 1970 erstellt. Nach vielen und langen Verhandlungen der ehem. Grundeigentuemer mit der Regierung wurde von dieser 2011 offiziell das Vorgehen bei der Enteigung geruegt und anerkannt.

Fazit: Eine eigentlich gute Sache (z.B. Auch ein Staudamm) wird nicht immer auf ebenso guten Grundlagen gemacht.

Jetzt jedoch weiter zum Verlauf des 11. August 2014. Wir sind dann noch anschliessend in den auch zum NP gehoerendem Hafen gefahren. Hier gibt es u.a. Auch Wal-Watching-Touren und Skuba-Tauchen . Allerdings haben wir auf WW verzichtet, wie frueher schon angefuehrt. Zum Schluss haben wir uns noch das sog. Recreations/Center angesehen. Hier gibt es Schwimmbad beh., Tennisplaetze, Restaurant usw. Da wir hungrig waren, wollten wir eine Kleinigkeit essen. Rudi holte uns “Hamburger mit Fritten und 2 Eistee. Preis ca. 25 C$, ganz schoen happig oder? Zurueck auf dem Campground gab es das Abendessen im Freien und noch langes Relaxen in der Ruhe.

 

2014-08-10 Cap Chat to Forillon NP

Deutsch:

 

Sonntag, 10. August 2014

 

Wir wollen heute noch weiterfahren. Es ist herrlicher Sonnenschein, ich mache am Morgen um 6 Uhr einen Alleingang am Ufer entlang, ein Fischkutter ist draussen mit seinen Schleppnetzen. Es ist wieder Ebbe und kann auch die Eule vom Vortag und einige Graureiher bei ihrer Jagd beobachten.

Anschliessend Fruehstueck mit Rudi. Wir machen den Trailer wieder reisefertig und gegen 9.15 Uhr fahren wir los Richtung Gaspesie. Wir muessen noch “Dampen”, d.h. Abwasser ablassen. Vor uns steht ein Canadier, dem passiert ein “Grande Maleur”, in diesem Fall rutscht der Schlauch ab und alles kommt in einem Schwall aus dem Tank. Nicht gerade angenehm, auch fuer uns nicht, denn der Duft ist nicht zu verachten. Aber was soll es? In Mantane einer kleinen Town gehen wir noch fuer die naechsten Tage im “Metro-Markt” einkaufen. Sehr gut (franz. Kaese und Wurst, in diesem Fall Leberpastete. Wir tanken in Petit-Riviera de Renard und dann in Richtung Nationalpark Forillon an der Sued/Ostspitze der Halbinsel Gaspesie. Z.T. Ist es fast eine Passtrasse ueber den Berg und dann wieder durch wunderbaren Mischwald mit Ausblicken auf das Wasser, atemberaubend. Im Campgrounde kommen wir gegen 14.30 Uhr an. Wir haben unsere Campseite vorreserviert, liegt zwischen Baeumen aber mit Sonneneinstrahlung. Wir sind total zufrieden. Es ist ein Campground ohne jeden Service am Platz, also ohne Wasser, Strom und Abwasser. Aber es gibt ein Gebaeude mit Duschen und WC., Spuelbecken und einem Aufenthaltsraum mit Holzherd, Tischen und Baenken. Wasser ueberall kalt und warm. Die Plaetze sind gross, also haben wir totale Ruhe. Es sind sehr viele Leute mit Kindern und Zelten in allen Groessen hier. Sieht man I. Uebrigen sehr viel in Canada. Fast mehr Zelte als Trailer oder Wohnmobile. Sind auch kostenguenstiger, man braucht kein grosses Zugfahrzeug. Viele kommen auch per Fahrrad, z.T. Auch per Fuss. Wie ueberall sieht man auch die Mietfahrzeuge d.h. Wohnmobile fast immer mit deutschen Touristen.

Das Abendessen ist natuerlich draussen und vom Grill. Wir sitzen noch lange draussen und reden ueber Gott und die Welt. Wieder ein wunderbarer Tag vorbei und der naechste wartet schon auf uns.

 

 

2014-08-09 Cap Chat

Deutsch:

Samstag, 9. August 2014

Der Tag faengt wunderbar mit blauem Himmel und Sonnenschein an. Ich mache noch vor dem Fruehstueck alleine einen Strandspaziergang. Es ist gerade Ebbe und ich beobachte eine sehr grosse Eule (wahrscheinlich Schneeule im Sommerkleid) auf ihrem Jagdansitz, einem Felsen im Flachwasser,.

Dann gibt es Fruehstueck, wie immer mit franz. Kaese und Leberpastete. Anschliessend machen Rudi und ich einen langen Strandlauf zusammen. Man kann doch die schoenen Steine nicht liegen lassen und eine angeschwemmte Wurzel auch nicht, also mitgenommen. Zwischenzeitlich haben wir beschlossen noch einen Tag hier zu bleiben. Also koennen wir Sonne und Wasser voll geniessen und tun dies auch.

Da wir Internet haben ist es auch moeglich wieder am Blog zu schreiben. Leider habe ich schon seit einiger Zeit keine Mail mehr aus Deutschland bekommen. Schade, wuerde mich freuen, was von Euch zu hoeren. Der Sonnenuntergang ist wirklich wunderbar. Wir geniessen die Sonne bis zum letzten Strahl und freuen uns auf den naechsten Tag!

Wir werden morgen nach dem FORILLON National Park fahren, wo wir bis zum Donnerstag bleiben werden.

Einfacher Campingplatz, keine versorgung, keine entsorgung KEIN INTERNET! also au revoir bis in ein paar tagen