2014-09-06 Saturday Bar Harbor CG, Bar Harbor , Maine

After an as usual nice and leisurely breakfast we start the first reconnaissance trip on the island. Due to my Golden Age passport we can visit the National Parks for free and as often as we want. A splendid reward for seniority!

The park loop road is 28 miles and every mile or so is a lookout point or something. Sand Beach, Thunder hole, Otter Point, everywhere lots of cars and finding a parking lot is not easy. Jordan Pond House is totally full so we drive on to the Mt Cadillac road. There a splotches of sunshine on the way up to the 1500 ft summit, but there ithe visibility is almost nil, so we turn around and down back to the campground.

In the afternoon we have a brief get-together in the Bar Harbor Inn with my old friend Jens from Boston, who is here for the weekend for a friends 80ths birthday celebration.  We had a good visit, sitting on the terrace of the hotel overlooking the harbor where a smaller cruise ship is anchored and its passengers are ferried on land to buy trinkets on Bar Harbor’s Main Street.

Later I googled the ships name AMADEA and found out that is has 600 PAX and is from the German Phoenix line.  Cruise is from/to  Bremerhaven and across the Atlantic to the USA and Canada.  There were lots of ” Krauts” in the streets of Ba Haba this day.

A good shower in the evening and some rain overnight.

German:

Heute ist der Himmel grau-neblig, nach der vielen Sonne ganz ungewohnt. Nach dem Fruehstueck fahren wir gegen 11 Uhr in Richtung Arkadia-NP. Ueber die Parkroute an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei, z.B. Overlook ein erster Blick auf die Atlantikseite der Insel, dann an die Sandbeach, dem einzigen Sandstrand der Insel, der Thunder-Hole, bei entsprechender Flut kommt hier das Atlantikwasser wie eine Fontaene durch die Felsen. Am sog. Otter-Point sehen wir leider auch keine Fischotter. Es ist jetzt ziemlich nebelig geworden und Wolken jagen ueber den Himmel und verdecken die Sicht.

Am Jordan-Pond mit dem ehem. Teehaus der Reichen herrscht trotz schlechtem Wetter ziemlicher Betrieb, wir halten hier nicht sondern fahren weiter. Ueber den Bubble-Rock geht es trotz Nebel, Wolken und starkem Wind auf den Mt. Cadillac, dem hoechsten “Berg” des Arkadia-NP mit ca. 500 m MH.

Immer wieder gibt es ein Wolkenloch und die Sonne blinzelt durch. Aber leider am Gipfel (von dem man eine umwerfende Aussicht haben soll) ist es so nebelig und stuermisch, dass wir ohne auszusteigen gleich wieder runter fahren, wir kommen wieder! Durch den Ort BAR HARBOR fahren wir zurueck zum Campground. Es herrscht totaler Touristenrummel in dem kleinen Ort. Es ist kein Parkplatz zu finden und alles ist voller Menschen. Wo kommen die bloss alle her?

Bei Rudi hat sich sich ein Freund aus seiner Bostoner Zeit gemeldet, der an diesem Samstag zu einer privaten Geburtstagsfeier hier ist. Wir nehmen Kontak am Telefon zu ihm auf und Rudi verabredet sich mit ihm zu einem kurzen Treffen in seinem Hotel. Also geht es zurueck nach BAR HARBOR.

Wir parken auf dem Hotelparkplatz. Die beiden alten Freunde freuen sich sehr ueber ihr Wiedersehen. Wir sitzen im Garten mit Blick auf die Bucht und den Hafen. Leider ist die Bedienung absolut nicht freundlich, fuer so ein Hotel (immerhin 240 $ per Nacht) nicht gerade gut. Es ist eine auch fuer mich gute

und interessante Unterhaltung.

Wir bemerken, dass ein nicht zu grosses Cruise-Schiff in der Bucht ankert. Wie Rudi spaeter herausfindet, das deutsche Schiff AMADEA von der Phoenix-Linie.

Es sind ca. 600 Passagiere, die mit kleinen geschlossenen Booten an Land gebracht werden. Rudi findet auch heraus, dass diese Kreuzfahrt von Bremerhaven gestartet ist.

Leider geht die Zeit sehr schnell vorbei, denn um 17 Uhr findet fuer Rudis Freund Jens der Empfang fuer einen 80. Geb. Im Hotel statt. Also nehmen die beiden Abschied voneinander und wir fahren zurueck zu unserem rollendem Haus.

Ich gehe noch schwimmen, auf dem Campground befindet sich ein geheizter Pool, ca. 10X20 m, aber das Wasser ist doch ziemlich kuehl. Aber der Blick vom Pool auf den Atlantik ist unbezahlbar. Neben uns steht ebenfalls ein Wohnmobil aus Texas (Austin), wir unterhalten uns nett. Es ist ein Ehepaar, ausgesprochene Hiker,

Gegen 19 Uhr kommt Regen auf und spaeter ein ziemliches Gewitter.

Wir freuen uns auf den naechsten Tag, ein Sonntag.

2014-09-05 Pittston Farm to Bar Harbor CG, Bar Harbor , Maine

We leave Pittston Farm at 09:00 and take the 20 miles of the unimproved North Road south to Rockwood on the shores of Moosehead Lake, It took exactly one hour of shake, rattle and roll,

Onward to Greenville and then through many villages, some of them decaying due to loss of their mill, or their factories or other circumstances. Lots of for sale signs and run down houses. Sad.

The road from Bangor to Brewer is one shopping Mall after another. Ellsworth is the gate city to Mount Desert Island (MDI), the location of Acadia NP,

At about 15:00 we settled down in Bar Harbor Campground, about 4 miles from the town of Bar Harbor.

And by the way Bar Harbor is correctly pronounced
BAHH HABAHH

Deutsch:

Heute geht es wieder weiter. Sonne und blauer Himmel, was will man mehr?

Zum Abschied fliegen noch 5 Loons ueber den See und lassen einen Gesang hoeren, wie ich noch nie vorher gehoert habe. Speziell fuer mich ein tolles Erlebnis.

Gegen 9.00 Uhr fahren wir los, dies wieder auf einer Logging Road

(Transportstrasse fuer Holz) weiter ins “Tal”. Aber unsere Fenster sind geschlossen, also gibt es keine boese Ueberraschung mehr fuer uns. Der Zustand der Strasse ist etwas besser, trotzdem ganz schoen anstrengend fuer den Fahrer Rudi. Er muss hoellisch aufpassen, immer wieder tiefe Rinnen und Loecher. Wir fahren zwar am wunderschoenen “Moosehead-Lake” entlang, doch durch die dichte Bewachsung ist fast nichts zu sehen. Schade.

Wir wollen heute noch auf die ehemalige Insel “Mount-Desert-Island” mit dem Arkadia-Nationalpark. Heute ist die Insel mit dem Festland durch einen festen Strassendamm verbunden. Die gesamte Insel ist ca., 288 qkm gross.

Die Insel war frueher zum grossen Teil im Privatbesitz der sehr reichen Familien-Clans der 

Vanderbiltds, Rockefeller. jr., Morgans ect. Diese Familien hatten hier ihre Sommerhaeuser. Vor dem 1. Weltkrieg wurde ein grosser Teil verkauft. Rockefeller z.B. Hat seinen Privatgrund in den Arkadia-NP eingebracht. Es gab ein Netz von sog, Carriageroads, auf denen zur damaligen Zeit

die Pferdekutschen fuhren. Heute koennen diese Carriageroads mit dem Fahrrad befahren werden. Eine Autostrasse fuehrt extras durch den Arkadio-NP. Es gibt ausserdem sehr viele Trails. Man kann auch Busse z.T. Kostenlos benutzen.

Die sehr schoenen alten Haeuser der “Reichen” sind zum grossen Teil einem Flaechenbrand 1947 zum Opfer gefallen. Aber auch die uebrigen Privathaeuser sind wunderschoen, zumal diese z.T. An der Atlantikkueste liegen und einen herrlichen Ausblick haben.

Hauptort mit Hafen ist BAR HARBOR. Hier stehen wir auch auf einem Campground, mit Blick auf den Atlantik, Das ganze Gebiet ist ein Gewirr von kleinen und grossen Inseln, z.T. Bewohnt, mit unzaehligen Buchten und Fjorden. Unwahrscheinlich, Ein Paradies fuer Segler, jedoch durch Untiefen etc. Auch nicht ungefaehrlich.

Wir kommen gegen 15 Uhr an, da es sehr heiss ist, unternehmen wir nichts mehr und geniessen die Sonne auf unserem Platz. Morgen ist auch noch ein Tag.

 

2014-09-04 Pittston Farms, Maine

After a leisurely breakfast we walked around the Campground and the farms area. The two branches of the Penobscot river wind around to form a peninsula. The river is clear, quick running and ice cold. It can be run by a small power boat.  We saw only two ducks in the water. Went to bed early. Ultraquiet night again.

Pittston Farm coordinates:
Lat  45.893750
Lon -69.964301

Deutsch:

Die Sonne scheint von einem strahlend blauem Himmel, es ist zwar kuehl, aber wunderbar hier oben.

Nach einem ausgiebigen Fruehstueck erkunde ich die Umgebung zuerst alleine und dann zusammen mit Rudi am Fluss und am See, der durch den River gebildet wird. Wie fast ueberall finde ich natuerlich schoene Steine (Quarz) die unbedingt mitgenommen werden muessen. Es ist hier ein Moose-Gebiet, d.h. Elchgebiet, aber leider sehen wir keines dieser wunderbaren und scheuen Tiere, dafuer einige Enten. Wir essen in unserem Camper, da schmeckt es uns besser. Schweinefilet (schon vorbereitet) mit Bratkartoffeln und Salat.

Am Abend wieder der trauige Gesang der Loons und das Geschnatter von Gaensen, die uns ueberfliegen.

Wir geniessen diese unwahrscheinliche Ruhe und gehen bald ins Bett.

2014-09-03 MyBrothersPlace CG to Pittston Farms

Start @ 09:15. First 45 m on I-95 S to Medway exit and then from Millinocket 99 Miles on the “Golden Road”. This is a Logging Highway built by the Great Northern Paper Company. It runs from the border with Quebec Province over 150 miles to the (now defunct) Paper Mill in Millinocket. Altough it is in terrible shape it is a highway nonetheless with many feeder roads from both sides to bring the wood out of the millions of acres Great Northern owned or had the logging rights to.

One third of the miles are blacktop, the rest is gravel. The gravel is easier to drive, the blacktop has terrible potholes and is much less wide than the gravel section, so avoiding them is more difficult and the gravel has smother potholes.

After 4.5 hours and a couple small diversions we reached our goal at Pittston Farm. The interior of the trailer took a beating, even the TV crashed its confinement and to the ground. Thankfully the tube did not implode. Also, Rudi had forgotten to close the rear window, so a fine layer of dust, light brown, not GOLDEN, had accumulated. Helga was not delighted. The perils of going off the beaten track.

We probably were the only Texans in 2014 to visit.

Pittston Farms was originally the supply and lodging center for the forestry workers in the western Maine woods. Now it is run by a family as a small motel, campground and as a restaurant. Summer is their slow season, as it takes even from the south about 20 miles of gravel road (1 hour of travel) to reach Pittston Farm which is situated confluence of the North and South branch of the Penobscot river. Due to the extensive Maine Snowmobile Trails network on Winter weekends they have over 1000 snowmobilers. Apart from half a dozend permanent RVs we were the only ones that ventured into the great north.

Pittston Farm by necessity is energy-wise totally independent They have two 10 KW wind generators on 120 ft guided steel towers, feeding 44 2 Volt Trojan Golf Cart accumulators. Their longer distance distribution runs 800 Volts and where 115 V is necessary they run electronic up/down converters. Quite an interesting example of off-the-grid living.

For our supper we walked to the restaurant. This is not anymore like in olden times a traditional family style, eat-what-the chef-cooks affair, it is a-la carte plus a daily special. Helga had the chicken Marsala and I had the Seafood platter. Even taken into consideration the distance the food items had to travel to our table, in retrospect the bill was quite high. The presentation and taste was disappointing, too. We both would have preferred simple but tasty home-style, more appropriate to the circumstances. The exception was the terrific tasty cornbread, which one of the daughters pointed out was her creation.

It was so absolutely quiet, that one could hear his own thoughts from a mile away. Almost too quiet to sleep, but the mourning songs of a loon or two did finally lull us into sleep.

Deutsch:

Endlich geht es wieder “on the Road”. Gegen 9.45 Uhr fahren wir los mit unserem Van Richtung Pittston-Farm, unser heutiges Ziel. Ueber Millinocket am suedlichen Ende des Baxter-State-Parks. Diese Stadt ist heute eine sog. Geisterstadt. Bis vor einigen Jahren war hier eine grosse Papierfabrik, die das Holz aus der Umgebung fuer die Zeitungsindustrie verarbeitet hat. Heute ist diese Paper Mill geschlossen, es gibt keine weiteren Arbeitsplaetze, also ziehen die Leute weg. Nur noch der Tourismus bringt noch etwas Geld. Das

geschlagene Holz wird direkt nach Canada Provinz Quebec geliefert. So aendern sich sichtbar die Zeiten wie ueberall auf der Welt. Ueber die sog. Golden Road, nur Gravel und Lehmboden, fahren wir ca. 99 Meilen (160 km) in Richtung Pittston-Farm. Ab und zu kommt uns einer der riesigen Holztransporter entgegen. Sie fahren in einer riesigen Staubwolke mit hoher Geschwindigkeit an uns vorbei. Wir fahren an einigen wunderbaren Seen dieser Gegend entlang, dies bei herrlichem Sonnenschein. Es ist eine richtige Rumpeltour, Rudi muss sehr aufpassen, aber er war vor vielen Jahren schon einmal hier und wollte es mir auch zeigen.

Gegen 15.30 Uhr kommen wir an der Pittston-Farm an. Sie liegt auf einer Hochflaeche (Hochmoor) ca. 300 m hoch. Diese Farm wurde 1907 erbaut fuer die Great-Northern-Comp. (Holzcomp.), als Standquartier fuer die Arbeiter und leit. Angestellten. Damals umfasste die Farm ca. 380.000 Acre ( = ca 100 000 Hektar). Es wurden Kartoffeln, Getreide und Gemuese angebaut fuer den Eigenverbrauch. Nach dem Niedergang der Holzindustrie wurde die Farm verkauft, heute umfasst sie noch ca. 100 Hektar. Sie ist ein Restaurant mit Uebernachtungsmoeglichkeiten und ausserdem ist ein Campground angeschlossen mit Stromanschluss, jedoch ohne Frisch- und Abwasser. Auf Anordnung der Naturschutzbehoerde darf nichts mehr angebaut werden.

Das ganze Areal liegt in einer riesigen Schleife des Flussses Penobscot-Rivers. Es ist ein sehr gutes Jagd- und Fischgebiet. Auf dem Campground stehen ca. 10 bis 15 Dauercamper, also Jaeger und Fischer. Sonst kommen im Sommer nicht allzuviel normale Camper dort hinauf. Aber im Winter?…….. Da ist dort die Hoelle los. Am Wochende ca. 1000 und in der Woche taeglich ca. 300 Snowmobilfahrer. Das ist der grosse Hit. Sie kommen von allen Gegenden, bis von Canda, das ja nur wenige Meilen entfernt ist.

Wir koennen uns den Platz selbst aussuchen und stehen auf einer Wiese voellig alleine am Waldrand, sehr sehr ruhig. Nur einige Voegel sind zu hoeren. Aber es gibt eine boese Ueberraschung fuer uns: Das Fenster in der Heckkueche war nicht ganz geschlossen. Alles ist voller Staub der Strasse. Also heisst es erstmal sauber machen und putzen. Auch ist durch die Rumpelfahrt vieles durcheinander gefallen. Sogar der Fernseher (wird gar nicht genutzt) ist von seinem Platz aus seiner Verankerung gerissen worden und auf den Boden gefallen. Also putzen und saubermachen. Koennte schlimmer sein. Wir beschliessen auf der Farm im Restaurant zum Essen zu gehen. Leider ist sehr teuer und die Qualitaet entspricht nicht ganz unseren Vorstellungen.

Wir sitzen noch etwas draussen, leider sind die Moskitos zu viel und zu hungrig, also gehen wir rein und wollen bald schlafen gehen.

Die Nacht ist unheimlich ruhig, kaum ein Laut ist zu hoeren. Fast ist es zu ruhig zum Schafen, aber wir geniessen diese Ruhe und die Naturnaehe.

Nur der sehr schwermuetige Ruf von einigen Loons (einer speziellen Wasservogelart) ist zu hoeren. Mal abwarten, was der naechste Tag bringt.

 

 

2014-09-02 Tuesday, last day at MyBrothersPlace CG, Houlton Maine

To make it easy on you:

Hurrah:  @ 16:30 we took possession of our repaired and freshly washed Van from the dealership. The amount on the bill was as promised and they did not charge us for 5 days of the rental, the time the repair was delayed.

Tomorrow we will leave for Pittston Farm on the Golden Road from Millinocket.

Willy Nelson: On the road again…

Helga and Rudi: On the road again….

Deutsch:

Es ist wieder grauer Himmel, sind wir gar nicht gewoehnt, ist aber nicht so schlimm, es ist warm.

Heute ist der Campground ganz schoen leer, irgendwann werden schon neue Gaeste kommen. Unser Nachbar faehrt heute auch weg, bei ihm geht es ganz langsam Richtung Sueden nach Texas. Wir werden uns bestimmt mal treffen.

Rudi faehrt gegen 9 Uhr in die Werkstatt und bringt eine gute Nachricht mit zurueck: “Unser Van soll bis ca. 16-17 Uhr fertig sein”. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wir sind sehr froh. Wir raeumen langsam auf. Nachdem wir einen Anruf erhalten haben, dass er bis 16.30 Uhr fertig sein soll, faehrt Rudi zur Werkstatt. Hurra, wir haben ihn wieder!!!

Es faengt langsam an zu regnen, macht aber nichts. Wir machen den VAN wieder startklar. Liegestuehle usw. Werden wieder eingepackt. Wir sind sehr froh. Es war hier sehr schoen, ein wunderbarer Campground, eine tolle Umgebung und Landschaft, aber 2 Wochen langen. Jetzt wollen wir wieder “on the Road”.

Wir haben vor, morgen auf einer alten Loggingroad, also Holzfaellerstrasse, zu einem grossen Lake mit Campground zu fahren.

Also morgen gibt es wieder einen Bericht von unterwegs. Euch im nassen und kalten Biberach wuenschen wir jetzt endlich mal Sonne und Waerme. Hoffentlich geht dieser Wunsch in Erfuellung.

Also bis Morgen, Tschuess!

2014-09-01 Monday, Labor Day at MyBrothersPlace CG, Houlton Maine

We are waiting for Tuesday and what will happen with the Van.  Otherwise not much to report.

Deutsch:

Der Himmel ist bedeck und die Luft sehr feucht. Da das Gras sehr nass ist, fallen Yoga (Kurzform im Bett) und mein Laufen aus. Macht nichts. Da heute ja ein Feiertag hier in USA ist gibt es ein besonderes Fruehstueck mit Eiern und Speck (Pute nicht so fett. Auch mal gut.

Die ersten Camper packen schon zusammen, heute ist Rueckreisetag, da werden die Strassen ganz schoen voll werden.

Wir unterhalten uns mit unserem direkten Nachbarn, er ist ein sog. Fulltimer, also lebt im Camper. Das schon seit 2 Jahren, das tun viele Renter hier in USA.

Im Sommer im Norden und im Winter geht es in den Sueden. Bei uns in Texas heissen diese Camper “Winter-Texaner” und in Florida “Snowbirds”. Es werden einige Millionen sein. Im Valley vom Rio Grande (Grenzfluss zu Mexico) sind es alleine ueber 600.000 ueber die Monate Nov.-Maerz. Da Land USA ist ja soooo riesig, wie man sich bei uns im kleinen Deutschland oder sogar kleinem Europa gar nicht richtig vorstellen kann.

Wir haben dem Nachbarn von unserem ehem. Campground in unserer Nachbarschaft erzaehlt und er hat gleich per Telefon von Oktober bis Maerz gebucht. So trifft man sich dann wieder.

Am Nachmittag gehen wir noch kurz einkaufen, denn trotz Feiertag sind alle groesseren Geschaefte offen, nur Bueros ect. Sind geschlossen. Eine voellig andere Welt. Das ist aber normal hier in USA, niemand regt sich darueber auf.

Sonst gibt es nicht mehr viel zu berichten. Hoffen wir, dass unser VAN morgen fertig wird.

 

2014-08-31 Sunday, MyBrothersPlace CG, Houlton Maine

Not much going on. A lazy Sunday. Many Canadians (New Brunswick) are leaving the CG, they do not have the Monday off. Weather is ok.

DEUTSCH:

Es hat heute Nacht leicht geregnet und der Himmel ist bedeckt, es ist feucht. Mein Morgenlauf faellt daher aus und wir fruehstuecken etwas spaeter und in aller Ruhe.

Einige der Besucher packen schon wieder zusammen und fahren ab. Das Wetter ist halt nicht so schoen.

Morgen ist ja Labor-Day, da wollen manche vielleicht daheim sein, denn dann sind ueberall Paraden, es ist einer der hoechsten Feiertage in USA. Vielleicht kann ich spaeter nochwas dazuschreiben, im Moment ist bei uns direkt nicht viel los.

 

2014-08-30 Saturday, MyBrothersPlace CG, Houlton Maine

Lazy day on the campground. some groups are there with some more verve around the fire pits, but we just relax.

DEITSCH:

Das Wetter ist nicht mehr ganz so schoen, aber die Sonne scheint immer wieder. Ich mache eine Runde auf meinem Trail rundum die Felder voller Goldrute, dort summen die Bienen noch wie verrueckt.

Wir werden heute nicht viel unternehmen, vielleicht am PC schreiben und den Blog weitermachen.

So langsam fuellt sich der Campground immer mehr, wir sind sozusagen voll belegt. Sind auch einige Gruppen da, also viel Betrieb und Hallo.

Es ist zwar ziemlich windig geworden, aber im Windschatten kann ich es noch gut in meinem Liegestuhl aushalten. Ich lese viel in meinem E-Book, Rudi laedt mir immer wieder neue Buecher aus der Biberacher Buecherei auf. Das ist schon toll fuer mich, denn englisch lesen faellt mir schon noch schwer.

Eine Sache erinnert mich schwer ans “heilige Blechle” der Schwaben. Es wird geputzt und gewienert auf Teufel komm raus. Die Trucks samt Anhaenger glaenzen nur so.

So, fuer heute gibt es nicht mehr viel zu berichten, es war ein reiner Campground-Tag, aber trotzdem gut. Mein Neffe Ralph, einige kennen in bereits, hat heute Geburtstag und wir haben mit ihm telefoniert. Das war fuer mich sehr gut.

Also bis morgen Sonntag!

2014-08-29 Friday, MyBrothersPlace CG, Houlton Maine

Fritz, Helga’s brother in Edmonton,AB has his birthday today. We call him after breakfast.

Later on we drive again to Smyrna to the today open Amish store. Interesting things to be had, but definitely not a tourist store. Lots of Amish are buying the daily necessities, like a hand operated whisk of better quality than I have ever seen before. It is expensive, too, at over 50 USD. The store is cash only with an old hand cranked cash register. Tscha-tsching.

Campground is filled up due to the coming holiday

DEUTSCH:

Heute hat mein Bruder Fritz Geburtstag, also rufen wir an, aber er ist In der Zeit 2 Stunden hinter uns, muessen noch warten.

Heute Nacht war es ziemlich kuehl, es sind jetzt 12 Grad. Fruehstueck wie inmer, dann rufen wir Fritz an. Er freut sich ueber unseren Anruf, alles ist ok. Mit ihm.

Was machen wir heute? Also fahren wir nochmal nach Smyrna (sind nur 10 Meilen oder 15 km. Der Amish-Laden ist offen. Interessant was es da alles gibt: Werkzeug in jeder Ausfuehrung, Jagd- und Arbeitskleidung, Kinderspielzeug, Buecher und natuerlich Bibeln, alles fuer den Haushalt, alles aber handgetrieben, Mehl in allen moeglichen Sorten und Arten, Zucker ebenso.

Bei den Gewuerzen (selbstangebaut) finde ich sogar den schon lange gesuchten Kuemmel. Ausser einigen Kleinigkeiten, Schrauben ect. Kaufen wir noch einen Kaffeekocher fuer den Gasherd. Es gibt da noch eine alte Kasse mit Handkurbel- nix elektronik, keine Bezahlung mit Scheckkarte, nur bar. Es sind noch ziemlich junge Maenner (Jungens) die dort arbeiten, alles Amish, die muessen schon etwas mehr tun als die Jungens bei uns. Aber alle sind freundlich und nett, reden mit uns in englisch und “deitsch”.

Im Freien ist noch ein Stand mit Brot, Gemuese, Obst, Kaese ect. Auch hier nehmen wir was mit. Hier arbeitet ein junges Maedchen, langes Kleid mit langem Arm und einer Art Kopftuchhaube.

In Houlton gehen wir noch kurz in eine Pharmacy (aehnlich Drogerie Mueller) nur mit dem Unterschied, dass es hier auch Sachen auf Rezept gibt.

Zurueck auf dem Campground ist Hochbetrieb angesagt. Das lange Wochenende mit dem Laborday am Montag wird ist fuer lange Zeit die letzte Moeglichkeit fuer Familien nochmal auf einen Campground zu fahren. Wir haben auch neue Nachbarn, darunter einen 82jaehrigen ehem. Soldaten aus dem Koreakrieg. Der sieht soooo jung aus, das kann man kaum glauben und der ist auch mit dem Camper unterwegs. Wir unterhalten uns gut, Ich finde es schoen, immer wieder neue Leute zu treffen, mit denen zu reden, man hoert so immer wieder etwas Neues.

Es wird kaelter, wir koennen leider nicht mehr draussen sitzen oder essen. Also geht es rein.

Schon wieder ist eine Woche fast vorbei. Hoffentlich ist unser Van am Dienstag dann fertig. Nur die Hoffnung nicht aufgeben.

 

2014-08-28 Thursday, MyBrothersPlace CG, Houlton Maine

 

The morning brought a not so good piece of news from the Ford dealer. The Van will only be ready on Tuesday evening the earliest, a part will be only arriving on Friday and Monday is Labor Day holiday. Such is live.

So, once again we were on the hunt for the elusive Amish store and drove on route 2 towards Smyrna. We finally found it, but alas it is closed on Thursdays and Sundays. So we determined to do some more exploring the woods toward the South driving south on route 2. There was almost no traffic on the road and vast woods between tiny hamlets. If we would have hit a moose, the moose would have bled to death a long time before the first emergency service could have reached us.

We did not even see a moose, but had many good views of the rolling hills. Small villages by names like Macwahoc, Reed, Wypitlock, Bancroft and Danforth we passed through and the roads meandered along rivers like the Mattawamkeag and Molunkus Stream.

Going back north on Rt 1 we stopped at both of the “Million Dollar Views”. The first is looking to the northwest across low lying woodland toward Mt. Katahdin about 50 miles away. You can feel like the first explorer, a wide wide range of woods with no visible traces of any population. The second view is later on an uphill part of the road. To the west are numerous lakes below you, reaching all the way into Canada.

On the way back to Houlton we crossed over to Route 2A and the town of Linneus with its locally famous Grammy’s Country Inn Restaurant. It was only 16:30 but we still had to have luck to catch the last open table. Helga had the Beef liver and I had the haddock and scallop combo grilled, not fried. We both had homemade fries and little carrots with it. The chef puts an emphasis on frying everything and on heaping plates to almost overflowing. 

Luckily we only had 10 miles back to the campground and postprandial relaxation. Another great day in the North Woods of Maine.

Deutsch:

Es ist wolkig, aber mit Sonne. Tagesbeginn wie immer. Nach dem Fruehstueck ruft Rudi mal wieder in der Werkstatt an. Wir bekommen die Nachricht, dass der Van erst am Dienstag, 2. September fertig wird. Das ist ein Hammerschlag. Es muessen einige Spezialteile ausgetauscht werden, die aber erst noch bestellt werden muessen. Dazwischen Wochenende und am Montag, 1. September ist der hoechste Feiertag in USA – Laborday. Also warten und Geduld haben. Wir koennen ja nichts machen,

Also fahren wir nochmal Richtung Smyrna, dort soll ja der Amish-Laden sein. Heute finden wir ihn, aber Donnerstag geschlossen, Wir treffen nochmals 3 junge Amish bei einer Farm. Die bauen dort Gemuese ab, aber wie, so saubere und akkurate Gemuesefelder (alles in Handarbeit) haben wir noch nie vorher gesehen, da gibt es einfach alles: Kohl, Kartoffeln, Tomaten, Kuebisse, Zuchini, Moehren (rote und bunte), saemtliche Kraeuter und und und.

Anschliessend fahren wir durch das Hinterland in Richtung Sueden nach Danforth. Hier ist der sog. “Millionenblick”, einmal ins gesamte Hinterland mit den Bergen, Huegeln und Wald ohne Ende und dann auf eine Landschaft mit Seen ohne Ende, Einmalig.

Auf der Rueckfahrt gehen wir in einen Diner, Grandma,s Diner. Sehr gut und sehr viel und sehr voll. Da kommen die Leute von wer weiss woher. Da gibt es sog. County-Kitchen, also wie frueher. Rudi isst wie schon einmal Kabeljau und Scallops mit hausgem. Pommes und ich Leber mit Zwiebeln und ebenso Pommes.

Viel gesehen an diesem Tag und satt sind wir auch. Also alles im gruenen Bereich. Gute Nacht bis morgen Freitag!