2014-09-15 Monday Cape Ann CG

Went to Halibut Point State Park on Cape Ann and walked around the quarry and admired the view which reaches up north to Portsmouth and even some Mountains in Maine with Salisbury Beach in between. This grandiose view made us hungry, so we post haste took US 133 towards Essex to one of the most famous culinary hotspots north of Boston, namely “Woodman’s of Essex”. Woodman’s claims to be the inventor of the fried clam which is debatable.

Helga, unfortunately cannot eat any shellfish, which meant I had the
clam-strips platter all to myself. We dined under the big canopy overlooking the Essex river and I did not even leave a tiny morsel for the waiting seagulls.

Afterwards we drove to Castle Hill and visited the Crane Estate. The Trustees of Reservation which own the estate do a wonderful job of maintaining and restoring it. At the moment the big project is to restore the “Casino Complex” half way down the Grand Allee with its big, big swimming pool.

Helga had me work off my Woodman’s excesses by walking both ways all the 900 yards of undulating Grand Allee to the Ipswich River and Plum Island overlook. To me it felt like I had climbed a fair sized mountain.

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Montag, 15. September 2014

Sonne wie immer. Ist das nicht ein Wetterglueck. Wir denken mit Schaudern an das nasse kalte Wetter in Biberach.

Heute wollen wir einen alten Steinbruch besichtigen, von dem die meisten Granitsteine stammen, die in Boston verbaut wurden. Er liegt in Rockport direkt am Atlantik, frueher mit direktem Zugang zum Wasser. Die Steine wurden per Schiff nach Boston transportiert. Heute ist die ein State-Park, kostet keinen Eintritt, nur 2 $ Parkgebuehr. Es ist heute ein kleiner See der von den Abbruechen der Granitsteine umgeben ist. Aber man hat einen unglaublichen Blick auf den Atlantik bis meilenweit nach New Hampshire im Norden mit vielen Inseln, Buchten usw. Es ist ein Rundweg um den Steinbruch mit vielen Baeumen, Bueschen, Felsen. Wunderschoen und warm in der Sonne, fast ein bisschen wie auf der Alb oder der Heide in Norddeutschland nur mit Blick auf den Atlantik. Hat alles aber auch eine Minusseite. Es gibt hier eine Schlingpflanze, eine Art Efeu (Kletternder Gift Sumach) mit ganz grossen Blaettern, sehr, sehr giftig. Diese Art ueberwuchert alles, ist fast nicht zu baendigen. Manche Baeume sind total ueberwuchert, irgendwann fallen sie dann zu Boden.

Wir wollen noch weiter um etwas anzusehen. So langsam bekommt Rudi Hunger und wir machen Stopp bei einem Fischrestaurant besonderer Klasse. Woodmans of Essex der angebliche erfinder der frittierten Clam. Hier gibt es frittierte Clams, Muscheln, Fisch und und. Fuer mich leider nichts. Aber ich esse einen Shortcake mit Erdbeeren und Sahne, auch nicht schlecht. Es ist reine Selbstbedienung, man kann sein Essen mit nach draussen nehmen und draussen im Schatten sitzen. Unser Nachbar am Nebentisch hatte kurz nicht aufgepasst und schwupp hatte sich eine Moewe einen Anteil stibitzt.

Es geht weiter zum Castle-Hill. Einige Anmerkungen hierzu. Hier hat ein reicher Industriebaron in den 1920er Jahren eine Art Ital. Schloss mit Anlagen gebaut, fast wie in der Toskana. Es liegt auf einem Hill ca. 50-60 m hoch ueber dem Meer. Nach seinem Tod ist es leider etwas verkommen, heute aber von den Erben, Goennern und Freunden (einem Trust) wieder in Renovierung begriffen. Es st eine wunderschoene Anlage mit allen Nebengebaeuden und Hauptgebaeude ect. Fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich. Nur innen kann man zur Zeit nichts besichtigen. Alles kostenlos!!! Es wird im Moment eines von 2 Schwimmbaedern im Park renoviert. Im Haus befanden sich ca. 23 Schlafzimmer mit entsprechenden Baedern usw.

Heute koennen die unteren Raeume (Saal. ect.) fuer Hochzeiten, Geburtstage und Events angemietet werden. Vom “Schloss” gibt es zum Atlantik hin eine sogenannte “grosse Allee”. Das ist eine Rasenstrasse mit antiken Saeulenfiguren an beiden Seite in Richtung eigener Beach. Diese Rasenstrasse geht in Berg- und Talform, d.h. 2X rauf und runter. Auf der letzten Anhoehe dann der Blick auf das Meer. Das haut einen fast um. Diese Allee ist ca. 1000 m lang und 40 meter breit. Bei der grossen Hitze gestern ganz schoener Schlauch. Wurde im film “die Hexen von Eastwick” gezeigt.

Wenn das alles mal fertig ist (braucht aber noch viel Zeit und sehr viel Geld) ist es ein Juwel fuer Amerika. Die Renovierungsarbeiten werden sehr vorsichtig und fachgerecht durchgefuehrt, mit sehr viel Sachkenntnis, das sieht man. Auch mit Liebe zum Detail.

Nach diesem Hoehepunkt geht es wieder Richtung “Heimat”. Wir sind muede vom Schauen und Laufen, es war wiederum ein herrlicher Tag mit vielen Eindruecken.

 

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