Monthly Archives: September 2014

2014-09-15 Monday Cape Ann CG

Went to Halibut Point State Park on Cape Ann and walked around the quarry and admired the view which reaches up north to Portsmouth and even some Mountains in Maine with Salisbury Beach in between. This grandiose view made us hungry, so we post haste took US 133 towards Essex to one of the most famous culinary hotspots north of Boston, namely “Woodman’s of Essex”. Woodman’s claims to be the inventor of the fried clam which is debatable.

Helga, unfortunately cannot eat any shellfish, which meant I had the
clam-strips platter all to myself. We dined under the big canopy overlooking the Essex river and I did not even leave a tiny morsel for the waiting seagulls.

Afterwards we drove to Castle Hill and visited the Crane Estate. The Trustees of Reservation which own the estate do a wonderful job of maintaining and restoring it. At the moment the big project is to restore the “Casino Complex” half way down the Grand Allee with its big, big swimming pool.

Helga had me work off my Woodman’s excesses by walking both ways all the 900 yards of undulating Grand Allee to the Ipswich River and Plum Island overlook. To me it felt like I had climbed a fair sized mountain.

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Montag, 15. September 2014

Sonne wie immer. Ist das nicht ein Wetterglueck. Wir denken mit Schaudern an das nasse kalte Wetter in Biberach.

Heute wollen wir einen alten Steinbruch besichtigen, von dem die meisten Granitsteine stammen, die in Boston verbaut wurden. Er liegt in Rockport direkt am Atlantik, frueher mit direktem Zugang zum Wasser. Die Steine wurden per Schiff nach Boston transportiert. Heute ist die ein State-Park, kostet keinen Eintritt, nur 2 $ Parkgebuehr. Es ist heute ein kleiner See der von den Abbruechen der Granitsteine umgeben ist. Aber man hat einen unglaublichen Blick auf den Atlantik bis meilenweit nach New Hampshire im Norden mit vielen Inseln, Buchten usw. Es ist ein Rundweg um den Steinbruch mit vielen Baeumen, Bueschen, Felsen. Wunderschoen und warm in der Sonne, fast ein bisschen wie auf der Alb oder der Heide in Norddeutschland nur mit Blick auf den Atlantik. Hat alles aber auch eine Minusseite. Es gibt hier eine Schlingpflanze, eine Art Efeu (Kletternder Gift Sumach) mit ganz grossen Blaettern, sehr, sehr giftig. Diese Art ueberwuchert alles, ist fast nicht zu baendigen. Manche Baeume sind total ueberwuchert, irgendwann fallen sie dann zu Boden.

Wir wollen noch weiter um etwas anzusehen. So langsam bekommt Rudi Hunger und wir machen Stopp bei einem Fischrestaurant besonderer Klasse. Woodmans of Essex der angebliche erfinder der frittierten Clam. Hier gibt es frittierte Clams, Muscheln, Fisch und und. Fuer mich leider nichts. Aber ich esse einen Shortcake mit Erdbeeren und Sahne, auch nicht schlecht. Es ist reine Selbstbedienung, man kann sein Essen mit nach draussen nehmen und draussen im Schatten sitzen. Unser Nachbar am Nebentisch hatte kurz nicht aufgepasst und schwupp hatte sich eine Moewe einen Anteil stibitzt.

Es geht weiter zum Castle-Hill. Einige Anmerkungen hierzu. Hier hat ein reicher Industriebaron in den 1920er Jahren eine Art Ital. Schloss mit Anlagen gebaut, fast wie in der Toskana. Es liegt auf einem Hill ca. 50-60 m hoch ueber dem Meer. Nach seinem Tod ist es leider etwas verkommen, heute aber von den Erben, Goennern und Freunden (einem Trust) wieder in Renovierung begriffen. Es st eine wunderschoene Anlage mit allen Nebengebaeuden und Hauptgebaeude ect. Fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich. Nur innen kann man zur Zeit nichts besichtigen. Alles kostenlos!!! Es wird im Moment eines von 2 Schwimmbaedern im Park renoviert. Im Haus befanden sich ca. 23 Schlafzimmer mit entsprechenden Baedern usw.

Heute koennen die unteren Raeume (Saal. ect.) fuer Hochzeiten, Geburtstage und Events angemietet werden. Vom “Schloss” gibt es zum Atlantik hin eine sogenannte “grosse Allee”. Das ist eine Rasenstrasse mit antiken Saeulenfiguren an beiden Seite in Richtung eigener Beach. Diese Rasenstrasse geht in Berg- und Talform, d.h. 2X rauf und runter. Auf der letzten Anhoehe dann der Blick auf das Meer. Das haut einen fast um. Diese Allee ist ca. 1000 m lang und 40 meter breit. Bei der grossen Hitze gestern ganz schoener Schlauch. Wurde im film “die Hexen von Eastwick” gezeigt.

Wenn das alles mal fertig ist (braucht aber noch viel Zeit und sehr viel Geld) ist es ein Juwel fuer Amerika. Die Renovierungsarbeiten werden sehr vorsichtig und fachgerecht durchgefuehrt, mit sehr viel Sachkenntnis, das sieht man. Auch mit Liebe zum Detail.

Nach diesem Hoehepunkt geht es wieder Richtung “Heimat”. Wir sind muede vom Schauen und Laufen, es war wiederum ein herrlicher Tag mit vielen Eindruecken.

 

2014-09-14 Sunday Cape Ann CG

Drove to Stoneham, my old hunting grounds. Visited Spot Pond and 15 Hersam Street.

Next down to Boston via I -95 and the Bunker Hill bridge and through the Callahan tunnel to the airport and back through the Williams tunnel. Then to the south part of the harbor to the cruise ship terminal and then on to Pleasure Bay. Parked and walked around Castle Island and Fort Independence. The inside can only be visited via a guided tour, so we declined and could not walk the ramparts, but the view over the harbor from below the fort’s walls is still phenomenal.

Back home via I-93 and US 128 with a stop at Market Basket in Beverly.

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Sonntag 14. September 2014

Heute wollen wir einen Trip nach Boston machen mit dem Van und einen Ueberblick zu bekommen. Der Verkehr ist riesig, Wochenende, sind wir gar nicht mehr gewoehnt. Wir kommen zuerst nach Stoneham, wo Rudi frueher gelebt hat. Eine sehr schoene und ruhige kleinere Stadt im Grossraum Boston. Ca. 30000 Einwohner, mit wunderschoenem Stadtpark und einem ziemlich grossem Lake, auf die Einwohner im Sommer Segeljollen kostenlos mieten koennen. Tolle Einrichtung.

Dann rein nach Boston. Da ist was los. Menschen und Autos ohne Ende. Das ist sehr gewoehnungsbeduerftig. Wir fahren an den Hafen, dort liegt auch wieder ein Cruiseship und dann weiter an die Pleasure-Bay. Eine von vielen Bays. Wir kommen durch das sog. IREN-Viertel, vorwiegend von Iren bewohnt. Die Haeser sind unwahrscheinlich schoen und gepflegt, in vielen Farben mit viel Holz und Schnitzereien. Leider kann man nicht halten, nur die Bewohner haben eine Parkerlaubnis, sonst wuerden sie wahrscheinlich vom Tourismus erstickt werden.

Man kann rund um die Pleasure-Bay wandern auf einem Rundweg mit einer kleinen Bruecke ueber der Wasserstrasse nach draussen in die grosse Bucht. Also gut geschutzt auch bei starkem Wind. Hier ist im Sommer das Trainingsgebiet fuer die Segler-Jugend von Boston. Vor der Bay liegen viele kleinere und groessere Inseln. An einer Seite ist noch die Umfassungsmauer von einem alten Fort. Die Haelfte des Rundweges kann mit dem Auto befahren werden, also Parkmoeglichkeit. Wir bekommen sogar einen Schattenplatz. Es gibt einen grossen Imbiss und Sanit. Gebaeude, also an alles ist gedacht.

Man sieht viele Jogger, jung und alt und auffallend viele HUNDE gross und klein. Es werden in USA viele Hunde gehalten, auch bei den

Campern sehr beliebt. Manche haben 2 und mehr dabei in ihren Wohnmobilen und Trailern.

Wir genehmigen uns einen Hamburger und Fritten. Muss auch mal sein.

Wir sind so langsam muede vom herumlaufen und werden langsam wieder in Richtung Campground (ca. 50 km) fahren. Vorher geht es noch durch Boston, wir kommen am Ital. Viertel vorbei. Auffallend ist das viele “Gruen” in der Stadt, es gibt sehr viel Plaetze und Parks mit schoenen alten Baeumen. Man merkt, es ist eine Stadt mit viel Geld und auch vielen gut betuchten Bewohnern. Durch die vielen Aussenorte geht es wieder in Richtung Gloucester Cape Ann. Aber wir wollen schon 1-2 mal reinfahren, allerdings dann mit dem Train, geht zwar eine Stunde, ist aber einfacher und billiger. Denn ein Tagesparkplatz kostet leicht ca. 40 $. Die Train 4 $.

Wir sind am Abend ziemlich geschafft vom Trubel und Verkehr, also geniessen wir wieder die Ruhe.

 

2014-09-13 Cape Ann CG, Gloucester, MA

We and a couple thousand other people drive to the point of Cape Ann, the town of Rockport, to play the tourist game. From the usual water color seascapes to saltwater taffy and Motiv #1, Rockport has it all. On Bearskin Neck we visited an “Open House”, the property was offered for 800 000.00 USD. We choose to spend just a little less money on Strudel and coffee @ Harold’s Austrian Strudel House and @ The Pewter House on a couple of trinkets and 10 assorted pieces of Salt Water Taffy for 2.00 USD. Th machine that wraps the taffy is from 1904, but still wraps perfectly.

In the evening Helga and I celebrated our 8th anniversary at the “Mile Marker One” restaurant of the Cape Ann Marina Resort with Salmon for Helga and, what else, a lobstah for Rudi. Our server later congratulated me on my masterful handling of this crustacean. No tourist bib for me, not one spot on my shirt and all the shell empty of the meat and tamale.

A very nice evening as the conclusion of a very nice day.

 

Samstag, 13. September 2014

Fast schon wie gewohnt: Sonne und blauer Himmel. Ich stehe schon etwas frueher als Rudi auf und mache einen kurzen Trail zum River-View. Man hat einen umfassenden Blick auf das Delta vom Annisquam-River, dass in der Sonne glitzert. Eigentlich ist der Fluss nur eine Verbindung zwischen einzelnen Buchten. Es ist gerade Ebbe und die vielen Boote liegen fast auf dem Trockenen. Nach dem Fruehstueck versuche ich einige Telefonate nach Old Germany, erreiche aber nur Margit und Margret.

Wir fahren nach Rockport, dem naechsten Ort noerdlich an der Kueste. Hier herrscht totaler Touristenrummel. Man wird fast geschoben. Nicht so ganz nach unserem Geschmack. In einem Strudelcafe (Rudi war frueher schon mal dort) gibt es wunderbaren Apfel- und Blueberry-Strudel mit Blick auf den Hafen.

Wir kaufen einige Andenken, aber alles ist sehr, sehr teuer und vieles totaler Kitsch, leider. Rudi macht dann noch Halt an einem Candy-Laden. Dort werden mit einer alten Maschine Anfang 1900 richtige Bonbons (Salt water taffy), jedes einzeln in Papier eingewickelt, in verschiedenen Geschmacksrichtungen angefertig und verkauft.

Wir fahren dann wieder zurueck zu unserem Campground, vorbei an wunderbaren Haeusern, nicht gerade fuer einen Normalverbraucher, aber trotzdem schoen zum Ansehen. Die ganze Gegend ist das bevorzugte Wohngebiet der “Besserverdiener” aus dem Grossraum Boston.

Heute vor 8 Jahren haben wir uns in Smithers Canada getroffen, also gehen wir zur Feier des Tages ins Marina-Restaurant von Cape Ann. Rudi bekommt seinen geliebten Lobster und ich esse Lachs.

In der Nacht etwas Regen.

 

2014-09-12 Friday Bar Harbor to Cape Ann (near Boston, MA)

09:15 Start from Bar Harbor to Bangor on US 3, than I-95 and Maine Tollway to Nedw Hampshire border, than I-95 to US 128 East towards Gloucester on Cape Ann, a prominent promontory 30 miles north of Boston.

The last hours drive before our arrival we became a taste of the New England driving styles. All of a sudden we were not alone on the road anymore, everybody goes up to 30% above the posted speed limit and weaving and honking and tailgating seems to be the norm.

We had reservations at the Cape Ann CG which is only 2 miles off the exit 13 off 128. At 16:00 we checked in. The CG the most rustic commercial CG we so far have encountered. It is on a granite outcrop overlooking the Annisquam river and its salt marshes. The sites are big and each one is different, as the geography of the hill will allow it. The access roads are narrow and winding and it takes careful maneuvering NOT to scrape the trailer on trees or granite boulders. Our site has full hookup, partial shade and a big rock fireplace. And it is quiet! We are tired and go to sleep early.

 

Freitag, 12. September 2014

Die Sonne scheint wieder, nur der ein kalter NO-Wind weht, ca. 13 Grad. Wir starten gegen 9.15 Uhr.

Auf den Strassen herrscht ziemlicher Verkehr, viele nuetzen das gute Wetter nochmal fuer einen Wochenend-Trip. Die Fahrt geht durch eine Waldlandschaft mit Laub- und Nadelbaeumen, auffallend sind die vielen Tujabaeume.

Gegen 16 Uhr kommen wir auf unserem neuen Campground in Gloucester in Massachussetts an. Es ist ein Ferienort wie aus dem Bilderbuch. An einer Atlantikbucht, was heisst da einer Bucht, eine Bucht reiht sich an die andere. Viele steile Klippen, dann wieder eine Sandbeach. Der Tourismus ist noch in vollem Gange. Wir sind ca. 50 km noerdlich von Boston, naeher war kein Campground zu bekommen. Aber unser Campground am Cape Anne, der ist schon eine ganz grosse Besonderheit. Er liegt wieder etwas ausserhalb an einem Felsenberg, allerdings der ist nur ca. 50 m hoch ueber Meershoehe. Alles Wald, fast ein Urwald und ueberall dazwischen liegen die Stellplaetze, ziemlich rustikal. Wir haben einen Platz mit Strom, Wasser und Abwasser, davon gibt es aber nur sehr wenige, meist nur Strom und die Mehrheit sind Zeltplaetze. Rudi muss bei unserer Auffahrt zu unserem Platz ziemlich aufpassen und rangieren, es ist eng und steil.

Nach doch langer Fahr- bzw. Sitzzeit ca. 5 Stunden, sind wir beide muede und gehen bald schlafen. Himmlische Ruhe, nur ab und zu ruft ein Vogel und die vielen Erdhoernchen und Eichkaetzchen pfeifen und keckern.

2014-09-10/11 Bar Harbor Maine

Mittwoch, 10. September 2014

Es ist wieder herrliches Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel. Wir machen noch einen Hiking-Trail ca. 3 Stunden um den Whitch-Hole-Pond d.h. Hexen-See. Teilweise mit aufregender schoener Aussicht auf die Bucht und den Atlantik. Unser Weg ist eine alte Carriageroad, also wo frueher die Kutschen mit Pferden gefahren sind. Heute kann man diese mit dem Fahrrad befahren, sonst kein Auto usw. Erlaubt. Wir machen einen kurzen Stop in der Park-Info und kaufen einige Kleinigkeiten.

Anschliessend machen wir noch einen Rundgang durch die kleine Ortschaft Bar Harbor mit seinen vielen Geschaeften (Andenken und viel Kitsch), es ist toller Betrieb, kaum ein Parkplatz zu bekommen. Leider hat der Wind ziemlich aufgefrischt und die Sitzpause am Hafen ist nur sehr kurz, wieder liegt ein grosses Kreuzfahrschiff dort vor Anker. In einem Internet-Cafe gibt es einen sehr guten Kaffee und Heidelbeer-Gebaeck. Blueberrys gibt es in dieser Gegend in allen Variationen, aber sehr gut. Ist eine Spezialitaet. Auf dem Weg zum Auto zurueck finden wir noch eine kleine, aber sehr gute Baeckerei, wo wir Brot einkaufen. Durchaus mit unserem Brot vergleichbar, sehr, sehr lecker.

Donnerstag, 11. September 2014

In der Nacht war es ziemlich kuehl und es regnet. Also faellt der Abschied nicht so schwer. Wir unternehmen nichts mehr, sondern machen den Trailer wieder reisefertig, u.a. Wird alles rumpelfest eingepackt. Sonst nichts von Bedeutung. Morgen geht es weiter in Richtung Sueden BOSTON.

2014-09-09 Tuesday Bar Harbor CG, Bar Harbor , Maine

Nach einer kalten Nacht und einem kalten Morgen, nur ca. 12 Grad, scheint aber wieder die Sonne, es weht ein kalter Wind.

Wir beschliessen beim Fruehstueck auf dem Campground zu bleiben. Rudi muss einige kleine Reparaturen machen und ich will am Blog weiterschreiben, da wir hier ein gutes Wifi haben,

Habe bei einigen in BC versucht anzurufen, hat leider nicht geklappt, nur mit Haydee habe ich gesprochen, vielleicht probiere ich es morgen nochmal.

Leider ist es zu kalt geworden, um draussen zu sitzen. Aber das Wetter soll gut bleiben.

Jetzt werde ich uns was zum Essen machen. Ess gibt Paprikagemuese mit Hackfleisch, Reis und Salat. Fuer heute Schluss und Gruesse an Euch alle.

2014-09-08 Monday Bar Harbor CG, Bar Harbor , Maine

Again a beautiful morning with deep blue sky, wonderful warm sunshine. The air is brisk. We drive into the NP to the Jordan Pond parking lot and are lucky to get one of the last available spots. Amazing how many people are still on the road. We walk for an hour along the sunny side of Jordan Pond to its northern end. A very nice hiking path, many people are using it and the large majority is very nice and we exchange cordial greetings with everybody we encounter or get passed by. It seems that only a very few, presumably “New Yaaakers” cannot be bothered.
We choose to hike back the same way, as the other side was in deep shadow and it would have been to cold for comfort.

Then we drove up Cadillac Mountain and this time we were rewarded with the most amazing view over  Mount Desert Island.  Even  though only 15000 feet high

Deutsch:

Wieder ein Morgen mit Sonne, fast unglaublich, was wir fuer ein Wetterglueck haben. Wir denken an Euch alle im verregneten Oberschwaben.

Wir wollen heute einen kleinen Hiking-Trail machen, aber wir warten noch etwas, da es doch ziemlich kuehl ist.

Wir fahren wieder in den Arkadia-NP (Rudis senioren pass “ Golden Age Pass” erlaubt uns kostenlos jeden US National Park zu besuchen so oft wir wollen) bis zum Jordan-Pond mit Teehaus. Dort finden wir sogar einen Parkplatz. An der Suedseite von diesem Lake wandern wir ca, 1 Stunde bis zum Nordende, Unterwegs sehen wir sogar einen Seeotter.

Von einem Komoran, der auf einem Baumstamm im Wasser sitzt und auf Fische aus ist, kann ich tolle Aufnahmen machen, Da der Rueckweg am Nordufer voll im Schatten liegt, geheb wir auf gleichem Weg in der Sonne zurueck, Ein wunderbarer Trail.

Jetzt aber kommt der Hit von diesem Tag: Wir fahren nochmal auf den Cadillac-Mt., aber dieses Mal bei vollem Sonnenschein. Es ist fast eine Pass-Strasse bis zum Gipfel. Aber die Aussicht von dort kann man nicht beschreiben

kein Foto kann dies zeigen. Einfach gigantisch!!!! Die Atlantikseite mit ihren Buchten und Inseln. Die Landseite mit Seen, Waeldern,die unheimliche Weite in der Landschaft. Unbeschreiblich. Mir fehlen ganz einfach die Wort, um Euch dies zu beschreiben. Man wird irgendwie ehrfuerchtig vor dieser schoenen Erde. Diese Groesse und Weite kann man leider in Deutschland, in Europa gar nicht mehr erleben. Hier auf diesem grossem Kontinent Amerika ist dies noch moeglich, wir sind dankbar, dass wir das erleben duerfen.

Rudi und ich sind auch dankbar fuer diese Erlebnisse auf unserer diesjaehrigen Fahrt durch USA und Canada. Wir geniessen ganz einfach jeden Tag.

Zurueck auf dem Campground macht uns Rudi ein Steak, dass fuer den Grill zu dick und zu gross ist, im Gasofen, dazu Mashed potatos und Salat. Koestlich. Bin mit dem Koch sehr zufrieden, Danke.

Ein schoener Tag geht mit einem Glas guten Rotwein aus Californien zu Ende.

2014-09-07 Sunday Bar Harbor CG, Bar Harbor , Maine

Die Sonne lacht wieder vom blauen Himmel, was haben wir doch fuer ein Wetterglueck!!!

Heute wollen wir in den South-West-Harbor und in den Bass-Harbor fahren.

Wir fahren am Echo-Lake entlang, dort gibt es einen kurzen Stopp an der Beach, einige mutige, allerdings Kinder, sind sogar im Wasser. Aber es ist sehr windig. Am Long-Pond (Lake) fahren wir eine Naturstrasse, also ein enger, steiler Waldweg, bis zum Ende dieser Road, dort geht sie nicht weiter, der Weg ist gesperrt, weil auch hier ein PRVATBESITZER sein Sommerhaus hat. Ueberall an allen Lakes gibt es solche Privathaeuser, man koennte neidisch werden. Aber nein, uns geht es auch

ohne” gut.

Weiter geht es South-West-Harbor, der kleinen Schwester von BAR HARBOR, dafuer um einiges ruhiger und weniger Touristenrummel. Wir fahren zum sog. Bass-Harber-Light-House. Das liegt an einer steilen Felsenkueste. Eine Aussicht, einfach unfassbar. Eine Bucht mit einigen grossen bewohnten Inseln und dann weiter draussen die Unendlichkeit vom Atlantik. Wieder ein Traumrevier fuer Segler, von denen viele unterwegs sind. Es sind einige

Fahrtensegler dabei, also die Camper mit Boot. Erinnerung kommt auf an meine Segelzeit in der Karibik. Aber das Leben aendert sich und ich lebe jetzt und nicht in der Vergangenheit. Rudi und ich sitzen fast 1 Stunde auf den Felsen und geniessen diesen Blick und die Eindruecke. Hummerfischer sind unterwegs, schnelle kleinere Sportboote und eine Faehre zwischen den Inseln.

Am liebsten wuerden wir stundenlang hier sitzen und diese Zeit festhalten. Aber wir bekommen langsam Hunger und muessen ja auch noch zurueck auf unseren Campground. Auf der Rueckfahrt sehen wir wieder einen grossen Kreuzfahrer im Hafen von BAR HARBOR, ca. 2O00 Gaeste, VEENDAM, ein Schiff der Hollaend.-Amerik. Linie. Wie Rudi im Internet gelesen hat, kommen hier fast jeden Tag Kreuzfahrschiffe vorbei.

Wir gehen noch kurz schwimmen, muss man ja ausnuetzen, wenn man die Gelegenheit dazu hat.

Und schon wieder ist ein Tag voller wunderbarer Augenblicke vorbei. Was kommt noch alles?

2014-09-06 Saturday Bar Harbor CG, Bar Harbor , Maine

After an as usual nice and leisurely breakfast we start the first reconnaissance trip on the island. Due to my Golden Age passport we can visit the National Parks for free and as often as we want. A splendid reward for seniority!

The park loop road is 28 miles and every mile or so is a lookout point or something. Sand Beach, Thunder hole, Otter Point, everywhere lots of cars and finding a parking lot is not easy. Jordan Pond House is totally full so we drive on to the Mt Cadillac road. There a splotches of sunshine on the way up to the 1500 ft summit, but there ithe visibility is almost nil, so we turn around and down back to the campground.

In the afternoon we have a brief get-together in the Bar Harbor Inn with my old friend Jens from Boston, who is here for the weekend for a friends 80ths birthday celebration.  We had a good visit, sitting on the terrace of the hotel overlooking the harbor where a smaller cruise ship is anchored and its passengers are ferried on land to buy trinkets on Bar Harbor’s Main Street.

Later I googled the ships name AMADEA and found out that is has 600 PAX and is from the German Phoenix line.  Cruise is from/to  Bremerhaven and across the Atlantic to the USA and Canada.  There were lots of ” Krauts” in the streets of Ba Haba this day.

A good shower in the evening and some rain overnight.

German:

Heute ist der Himmel grau-neblig, nach der vielen Sonne ganz ungewohnt. Nach dem Fruehstueck fahren wir gegen 11 Uhr in Richtung Arkadia-NP. Ueber die Parkroute an verschiedenen Aussichtspunkten vorbei, z.B. Overlook ein erster Blick auf die Atlantikseite der Insel, dann an die Sandbeach, dem einzigen Sandstrand der Insel, der Thunder-Hole, bei entsprechender Flut kommt hier das Atlantikwasser wie eine Fontaene durch die Felsen. Am sog. Otter-Point sehen wir leider auch keine Fischotter. Es ist jetzt ziemlich nebelig geworden und Wolken jagen ueber den Himmel und verdecken die Sicht.

Am Jordan-Pond mit dem ehem. Teehaus der Reichen herrscht trotz schlechtem Wetter ziemlicher Betrieb, wir halten hier nicht sondern fahren weiter. Ueber den Bubble-Rock geht es trotz Nebel, Wolken und starkem Wind auf den Mt. Cadillac, dem hoechsten “Berg” des Arkadia-NP mit ca. 500 m MH.

Immer wieder gibt es ein Wolkenloch und die Sonne blinzelt durch. Aber leider am Gipfel (von dem man eine umwerfende Aussicht haben soll) ist es so nebelig und stuermisch, dass wir ohne auszusteigen gleich wieder runter fahren, wir kommen wieder! Durch den Ort BAR HARBOR fahren wir zurueck zum Campground. Es herrscht totaler Touristenrummel in dem kleinen Ort. Es ist kein Parkplatz zu finden und alles ist voller Menschen. Wo kommen die bloss alle her?

Bei Rudi hat sich sich ein Freund aus seiner Bostoner Zeit gemeldet, der an diesem Samstag zu einer privaten Geburtstagsfeier hier ist. Wir nehmen Kontak am Telefon zu ihm auf und Rudi verabredet sich mit ihm zu einem kurzen Treffen in seinem Hotel. Also geht es zurueck nach BAR HARBOR.

Wir parken auf dem Hotelparkplatz. Die beiden alten Freunde freuen sich sehr ueber ihr Wiedersehen. Wir sitzen im Garten mit Blick auf die Bucht und den Hafen. Leider ist die Bedienung absolut nicht freundlich, fuer so ein Hotel (immerhin 240 $ per Nacht) nicht gerade gut. Es ist eine auch fuer mich gute

und interessante Unterhaltung.

Wir bemerken, dass ein nicht zu grosses Cruise-Schiff in der Bucht ankert. Wie Rudi spaeter herausfindet, das deutsche Schiff AMADEA von der Phoenix-Linie.

Es sind ca. 600 Passagiere, die mit kleinen geschlossenen Booten an Land gebracht werden. Rudi findet auch heraus, dass diese Kreuzfahrt von Bremerhaven gestartet ist.

Leider geht die Zeit sehr schnell vorbei, denn um 17 Uhr findet fuer Rudis Freund Jens der Empfang fuer einen 80. Geb. Im Hotel statt. Also nehmen die beiden Abschied voneinander und wir fahren zurueck zu unserem rollendem Haus.

Ich gehe noch schwimmen, auf dem Campground befindet sich ein geheizter Pool, ca. 10X20 m, aber das Wasser ist doch ziemlich kuehl. Aber der Blick vom Pool auf den Atlantik ist unbezahlbar. Neben uns steht ebenfalls ein Wohnmobil aus Texas (Austin), wir unterhalten uns nett. Es ist ein Ehepaar, ausgesprochene Hiker,

Gegen 19 Uhr kommt Regen auf und spaeter ein ziemliches Gewitter.

Wir freuen uns auf den naechsten Tag, ein Sonntag.

2014-09-05 Pittston Farm to Bar Harbor CG, Bar Harbor , Maine

We leave Pittston Farm at 09:00 and take the 20 miles of the unimproved North Road south to Rockwood on the shores of Moosehead Lake, It took exactly one hour of shake, rattle and roll,

Onward to Greenville and then through many villages, some of them decaying due to loss of their mill, or their factories or other circumstances. Lots of for sale signs and run down houses. Sad.

The road from Bangor to Brewer is one shopping Mall after another. Ellsworth is the gate city to Mount Desert Island (MDI), the location of Acadia NP,

At about 15:00 we settled down in Bar Harbor Campground, about 4 miles from the town of Bar Harbor.

And by the way Bar Harbor is correctly pronounced
BAHH HABAHH

Deutsch:

Heute geht es wieder weiter. Sonne und blauer Himmel, was will man mehr?

Zum Abschied fliegen noch 5 Loons ueber den See und lassen einen Gesang hoeren, wie ich noch nie vorher gehoert habe. Speziell fuer mich ein tolles Erlebnis.

Gegen 9.00 Uhr fahren wir los, dies wieder auf einer Logging Road

(Transportstrasse fuer Holz) weiter ins “Tal”. Aber unsere Fenster sind geschlossen, also gibt es keine boese Ueberraschung mehr fuer uns. Der Zustand der Strasse ist etwas besser, trotzdem ganz schoen anstrengend fuer den Fahrer Rudi. Er muss hoellisch aufpassen, immer wieder tiefe Rinnen und Loecher. Wir fahren zwar am wunderschoenen “Moosehead-Lake” entlang, doch durch die dichte Bewachsung ist fast nichts zu sehen. Schade.

Wir wollen heute noch auf die ehemalige Insel “Mount-Desert-Island” mit dem Arkadia-Nationalpark. Heute ist die Insel mit dem Festland durch einen festen Strassendamm verbunden. Die gesamte Insel ist ca., 288 qkm gross.

Die Insel war frueher zum grossen Teil im Privatbesitz der sehr reichen Familien-Clans der 

Vanderbiltds, Rockefeller. jr., Morgans ect. Diese Familien hatten hier ihre Sommerhaeuser. Vor dem 1. Weltkrieg wurde ein grosser Teil verkauft. Rockefeller z.B. Hat seinen Privatgrund in den Arkadia-NP eingebracht. Es gab ein Netz von sog, Carriageroads, auf denen zur damaligen Zeit

die Pferdekutschen fuhren. Heute koennen diese Carriageroads mit dem Fahrrad befahren werden. Eine Autostrasse fuehrt extras durch den Arkadio-NP. Es gibt ausserdem sehr viele Trails. Man kann auch Busse z.T. Kostenlos benutzen.

Die sehr schoenen alten Haeuser der “Reichen” sind zum grossen Teil einem Flaechenbrand 1947 zum Opfer gefallen. Aber auch die uebrigen Privathaeuser sind wunderschoen, zumal diese z.T. An der Atlantikkueste liegen und einen herrlichen Ausblick haben.

Hauptort mit Hafen ist BAR HARBOR. Hier stehen wir auch auf einem Campground, mit Blick auf den Atlantik, Das ganze Gebiet ist ein Gewirr von kleinen und grossen Inseln, z.T. Bewohnt, mit unzaehligen Buchten und Fjorden. Unwahrscheinlich, Ein Paradies fuer Segler, jedoch durch Untiefen etc. Auch nicht ungefaehrlich.

Wir kommen gegen 15 Uhr an, da es sehr heiss ist, unternehmen wir nichts mehr und geniessen die Sonne auf unserem Platz. Morgen ist auch noch ein Tag.